Der Snickers-Protein-Shake hat, wie die meisten meiner Rezepte, eine Geschichte, die weit weg anfängt. Als meine Freundin Anne in Harvard studiert hat, habe ich eine Menge Flüge nach Boston requested. Entweder trafen wir uns in der beeindruckenden Cafeteria ihres Instituts, in der man sofort einen Harry Potter Film hätte drehen können, und wo man dann mit Leuten ins Gespräch kam, die gerade Roboter-Bienen bauen und so, oder wir trafen uns im veganen Café der O2 Yoga School.
In dem Café gab es fantastischen Sandwiches (z.B. das Banh Mi Sandwich, was ich auch nachgebaut habe) und den leckersten veganen Schoko-Shake den ich kenne: schokoladig, cremig, ein bisschen nussig, und irgendwie nach Snickers. Meine Freundin ist inzwischen längst zurück – mit Doktortitel, und ich weiß nicht ob das Café noch existiert, aber den Schokoladen-Shake habe ich zuhause selbst gemacht und feiere ihn hier weiter.
Inzwischen ist daraus mein liebster Protein-Shake geworden, weil er wie Dessert schmeckt und trotzdem glutenfrei und voller Nährstoffe ist und Energie gibt. Außerdem ist er in drei Minuten fertig.
Was brauchst du für den Snickers-Protein-Shake?
Ein fancy Hochleistungsmixer für 600 Euro ist für vegane Protein-Shakes nicht nötig. Ein normaler Standmixer oder sogar ein Stabmixer reichen für diesen Schoko-Shake völlig aus. Wir sind Fan von unserem praktischen und erschwinglichen Nutribullet*, den wir Toms Eltern nachgekauft haben. Den nehmen wir auch für unseren Mandel-Mozzarella und unsere Erdnusssoße. Er ist superleicht in zu reinigen, auch in der Spülmaschine, und es gibt für den Becher einen Deckel.
Kakaopulver bringt das schokoladige Aroma in den Schoko-Shake, ohne Zucker oder Milch zu brauchen. Rohes Kakaopulver aus dem Bio-Laden hat außerdem mehr Antioxidantien als verarbeitetes. Es ist teurer, aber der Unterschied lohnt sich.
Erdnussbutter ist die zweite Hälfte des Snickers-Geschmacksprofils. Sie macht den Shake cremig und sättigend, und liefert gesunde Fette und Protein.
Banane gibt Süße und Cremigkeit, und ist natürlich eine kleine Nährstoffbombe für sich. Tiefgekühlt macht sie den Shake noch dicker, fast wie ein Milkshake.
Hanfsamen haben ein außergewöhnliches Aminosäurenprofil: sie enthalten alle neun essentiellen Aminosäuren, was bei pflanzlichen Proteinen alles andere als selbstverständlich ist. Für Veganer sind sie deshalb besonders wertvoll, weil man vollständige Proteine sonst meist nur durch Kombination verschiedener Quellen bekommt. Dazu kommen Omega-3-Fettsäuren und Mineralstoffe wie Magnesium und Zink. Und der beste Teil: man schmeckt sie im Snickers-Protein-Shake so gut wie gar nicht, einfach mit rein in den Mixer und fertig.
Proteinpulver: ich nehme am liebsten Vanille für meine Proteinshakes.
Pflanzenmilch: Hafermilch oder Sojamilch funktionieren für den Snickers-Protein-Shake am besten. Sojamilch bringt nochmal extra Protein mit. So ist der Shake auch was für diejenigen, die laktosefrei leben.
Wer mag: Ein Espresso gibt einen schönen Koffeinkick und erweitert das Geschmacksprofil des veganen Schoko-Shakes.

Snickers-Protein-Shake
Equipment-Empfehlungen
Zutaten
- 300 ml Pflanzendrink
- 2 EL Kakaopulver
- 1 EL Erdnussbutter
- 1 EL Proteinpulver
- 1 EL Hanfsamen
- 1 Banane evtl. in Scheiben gefroren
- 1 TL Ahornsirup oder 1 Dattel
- 1 Prise Salz
- 10 Eiswürfel
Anleitung
- Zuerst alle Zutaten in der für das Rezept benötigten Menge bereitstellen. So kocht es sich viel entspannter und man vergisst nichts 🙂
- Alle Zutaten in den Mixer geben.
- In zwei Gläser über Eiswürfel gießen, fertig!
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