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ÜBER MICH

Bild von Manhattan Beach mit KatzeIm Sommer 2017 saß ich im Flugzeug nach Los Angeles und bestellte beim Universum eine brillante neue Romanidee. Eine, an der ich überschäumend vor Inspiration und Begeisterung arbeiten wollen würde, die ganzen zwei Wochen, in denen ich dort alleine im Strandhaus meiner Freunde wohnen und mich um ihre entzückende Katze kümmern durfte, so eine Idee wollte ich.

Aber ein Tag nach dem anderen verging, ich fuhr mit dem Beach Cruiser an der Strandpromenade herum, ging zum Yoga, schnappte mir das Bodyboard und stürzte mich in den Pazifik, kochte leckeres kalifornisches Essen mit Süßkartoffeln, Avocados und Koriander und hörte die Menzingers rauf und runter, guckte abends mit meinem flauschigen kleinen Kumpel fünf Staffeln Parks & Recreation … also perfekter Urlaub, aber von der brillanten neuen Romanidee keine Spur. 

In der Küche stand die ganze Zeit ein schön illustriertes Backbuch von einer englischen YouTuberin dekorativ herum. Da es nicht vegan war, interessierten mich die Rezepte nicht besonders, aber ich sah mir irgendwann aus Neugier eines ihrer Videos an. Sie erzählte in ihrem hübschen britischen Englisch von ihrer neuen Sonnencreme und es war recht unterhaltsam.

So etwas kann man heutzutage also auch machen, dachte ich, schön, und fand mich etwas unproduktiv mit meinen beiden unvollendeten Romanprojekten. Ungefähr so wie mein süßer fauler Kumpel hier:

Bild von Asi

 

Ich flog schließlich wieder nach Hause ohne ein einziges Wort geschrieben zu haben, aber als ich am nächsten Morgen aufwachte, war die Idee da. Ich saß im Bett wie eine Eins. Ich drehe YouTube-Videos und zeige, wie man mein Essen kocht!

Oft fragten mich Leute nach Rezepten und ich konnte immer nur die Schultern zucken und sagen, ich habe irgendwas in die Pfanne geworfen. Warum soll ich die vielen tollen Sachen, die ich immer koche, nicht dokumentieren und mit anderen teilen?

Ich hatte absolut keine Ahnung, wie ich das angehen sollte, aber im Nachhinein staune ich immer noch darüber, was man alles in wenigen Wochen lernen kann, wenn man wirklich will. Mit der Kameraausrüstung umgehen, das Material schneiden und einen Film daraus machen, einen WordPress-Blog selber erstellen, Pinterest, Instagram usw. Ich lerne jeden Tag wieder etwas dazu und ich liebe es.

Während viel neu war, erwies sich aber auch viel Vorhandenes als nützlich: ich bin Übersetzerin, habe Literatur studiert, mir das Studium als Kleindarstellerin und Fotomodell finanziert, ein Praktikum in der Redaktion eines Berliner Stadtmagazins absolviert, mit meiner Autorengruppe Kommando Torben B. Lesungen organisiert und arbeite jetzt schon lange als Flugbegleiterin und sehe mir die Welt an, immer auf der Suche nach leckerem veganen Essen und Schuhen. Vor allem aber natürlich zahlen sich die vielen Stunden aus, die ich mich in der Küche ausgetobt habe.

Bild von Mall in TorranceIch glaube fest daran, dass die Zukunft vegan ist, ich habe so viele erstaunliche Entwicklungen gesehen in den letzten Jahren. Die Bewegung ist nicht zu stoppen, aus allen Gründen, die wir kennen, und ich will dazu beitragen.

Wir Konsumenten entscheiden, wofür wir unser Geld ausgeben und setzen damit ein Statement. Wir haben Macht. Es gibt inzwischen so ziemlich alles auch in vegan, seien es bestimmte Nahrungsmittel, gute Kosmetik, schicke Schuhe oder warme Jacken, und das bedeutet oft nicht nur, dass keine Tiere ausgebeutet wurden, sondern auch, dass die Menschen zu besseren Bedingungen beschäftigt wurden und die Umwelt geschont.

Die meisten Menschen, mit denen ich rede, wollen gerne solche Firmen unterstützen, aber sie wissen nicht so recht, was es alles gibt und wo sie anfangen sollen. Ich möchte Optionen präsentieren, die bei diesen Entscheidungen helfen, Menschen dazu inspirieren, ihr Leben tier-, umwelt- und menschenfreundlicher zu gestalten, und mich mit denen austauschen, die das schon getan haben oder dabei sind. Und ich will zeigen, dass das alles nicht so schwierig ist. 

Ich bin auch nicht von einem Tag auf den anderen Veganerin geworden. Es hat sich eher mit der Zeit so ergeben als logische Konsequenz meiner persönlichen Entwicklung.

Ich warf mit der Zeit immer mehr Tierprodukte aus meinem Leben, bis ich eines Tages mal wieder zähneknirschend einen Kaffee Latte mit Kuhmilch kaufte, aus Verzweiflung, weil ich unterwegs unbedingt einen Kaffee brauchte und es nirgendwo Pflanzenmilch gab, und nach einem Schluck aber dachte: bäh, das geht einfach nicht mehr. Das war 2010.

Der nächste Schritt war Kleidung. Mittlerweile gibt es immer mehr Marken und Onlineshops, die sich auf vegane Mode spezialisiert haben, die meist auch nachhaltig und fair produziert wird. darüber gibt es mehr hier

Was Kosmetik betrifft, habe ich mich inzwischen so in die Produkte einer veganen, nachhaltigen, ethischen Firma, die Hi-Tech-Naturkosmetik und Nahrungsergänzungsmittel herstellt, verliebt, dass ich dort jetzt Partnerin geworden bin. Mehr darüber, warum die Sachen so toll sind und was es dort alles gibt, steht hier

Ich will natürlich auch weitergeben, was ich über das Reisen als Veganerin gelernt habe und was es alles gibt, um es einem zu erleichtern. Ich finde überall leckere Sachen, und die zeige ich euch auf dem Instagram-Account von FLY ME TO THE VEGAN BUFFET, zusammen mit leckeren Sachen, die ich gekocht habe und Zutaten, mit den ich gerne mal etwas kochen würde und Tips brauche.

Reisen hat mir auch gezeigt, wie wenig ich eigentlich brauche und mich zur Minimalistin gemacht. Für mich bedeutet das aber nicht, dass ich nichts mehr kaufe, denn dazu freue ich mich zu sehr über schöne neue Sachen, es bedeutet für mich, dass ich nur Sachen kaufe, von denen ich denke, dass ich wirklich glücklich damit sein werde, und sie nur behalte, wenn das auch so ist. Es fühlt sich gut an, alles in die Hand zu nehmen und mich zu fragen, bin ich das noch oder kann es gehen? Es fühlt sich gut an, genau zu wissen, was ich alles habe und wo es ist. Was mir keine Freude mehr bringt, verkaufe oder verschenke ich, damit jemand anders sich darüber freut.

Wer in meine Wohnung kommt, findet oft, dass es aussieht wie im Hotel, aber in einer aufgeräumten Wohnung fühlt sich mein Kopf auch aufgeräumt an und ich kann kreativ und produktiv sein. Auch dieses Thema wird sich durch diesen Blog ziehen.

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