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Rezepte / Brunch

HOKKAIDO-ZA’ATAR-FOCACCIA

Bild von Hokkaido-Za'atar-Focaccia

Za’atar ist eine leckere Gewürzmischung die man im Nahen Osten gern benutzt. Die Mischung variiert regional etwas. Mein Za’atar ist eine palästinensische Mischung aus Sesam, Salz, Sumach und wildem Thymian, die ich im Frühjahr auf der Veggie Messe in Köln entdeckt habe, und du bekommst sie in dieser Zusammensetzung z.B. hier*.

Za’atar passt zu vielen Gerichten, aber besonders hat mich ein Focaccia in Tel Aviv neulich begeistert, wo dieses Gewürz auch sehr beliebt ist. Und weil es jetzt überall so schöne Kürbisse gibt, habe ich ein Hokkaido-Za’atar-Focaccia zusammengestellt, mein neues Lieblingsessen.

Upddate November 2020: Ich habe das Rezept inzwischen etwas aufgemotzt, mit leckeren Zwiebeln und Thymianzweigen, die Chiasamen haben mich irgendwann nicht mehr überzeugt. Das Za’atar kommt nicht mehr mit in den Teig, weil die Focaccia ohne eine schönere Farbe hat. Es wird großzügig auf der fertig belegten Focaccia verteilt.

Möchtest du zuerst das Video sehen? 

Zutaten für die Hokkaido-Za’atar-Focaccia

Etwa 1/2 kleinen Hokkaido-Kürbis
3 Tassen Mehl (360 g)
1 Päckchen Trockenhefe (7-9g)
2/3 Tasse lauwarmes Wasser (160 ml)
2 EL Olivenöl
1 TL Meersalz
1 EL Za’atar
2 kleine Zwiebeln, geviertelt
Thymianzweige
mehr Salz und Olivenöl

Focaccia Zutaten

So macht man die Hokkaido-Za’atar-Focaccia

Den Kürbis waschen und auseinandernehmen. Wir brauchen etwa eine Hälfte. Dünne Scheiben von den Seiten abschneiden und zum Dekorieren beiseite legen. 

Kürbis schneiden

Den Rest zerkleinern. Das geht sehr gut mit meinem Mini Food Processor*. Ohne Food Processor würde ich den Kürbis kochen, bis er sich zerdrücken lässt.

Mehl und Hefe in einer Schüssel verrühren, zerkleinerten Kürbis, Salz, Olivenöl und Wasser hinzufügen. 10 Minuten lang kneten, der Teig sollte nicht zu fest sein.

Etwas Olivenöl in eine große Schüssel und auf die Hände geben, damit der Teig nicht so klebt und den Teig hineinlegen. Zugedeckt mit einem feuchten Tuch an einem warmen zugfreien Ort, z.B. dem Ofen bei etwa 30 Grad mindestens eine Stunde gehen lassen. Der Ofen sollte aber nicht zu heiß werden, Temperaturen über 40 Grad verträgt die Hefe nicht. Ich schalte ihn immer nur kurz ein, wenn der Teig fast fertig geknetet ist, und bevor ich den Teig hineinstelle, schalte ich ihn aus. 

Nach einer Stunde Ruhe sollte der Teig sich verdoppelt haben. Dem Teig einen Schlag verpassen, damit die Luft entweichen kann. Noch einmal mit eingeölten Händen durchkneten und eine große Focaccia formen.

Auf Backpapier ausbreiten und mit dem dicken Ende eines Stäbchen oder mit dem Finger Löcher in die Focaccia pieken, in denen sich Öl und Gewürze sammeln können.

Jetzt mit Kürbisscheiben, Zwiebeln und Thymianzweigen belegen und großzügig mit Za’atar bestreuen, noch etwas Salz und Olivenöl hinzufügen.

Bild von Hokkaido-Za'atar-Focaccia

Dann noch einmal 20 Minuten ruhen lassen, in der Zeit Backofen auf 210 Grad vorheizen.

Dann 20-25 Minuten backen. Ich lege die Focaccia mit dem Backpapier auf meinen Pizzastein*, das finde ich am einfachsten und man bekommt eine sehr knusprige Focaccia.

Wenn man keinen Pizzastein hat, geht es aber auch auf dem Backblech.

Wenn die Hokkaido-Za’atar-Focaccia fertig ist, noch einmal mit Olivenöl beträufeln und in Stücke schneiden. Am besten geht das mit einem Pizzaschneider*.

Bild von Hokkaido-Za'atar Focaccia
Bild von Hokkaido-Za'atar Focaccia

Die Hokkaido-Za’atar-Focaccia eignet sich gut zum Mitnehmen. Besonders lecker finde ich Focaccia am nächsten Tag zum Frühstück, wenn die Gewürze richtig durchgezogen sind und man sie noch einmal in der Pfanne aufknuspert.

 

Za’atar gibt es zum Beispiel hier*

Hast du dieses Rezept ausprobiert? Ich freue mich auf dein Foto auf Instagram @flymetotheveganbuffet oder #flymetotheveganbuffet.

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