Diese vegane Kürbissuppe habe ich nicht in Mexiko gegessen. Aber Chips. Fast pink vor Paprika und triefend vor frischem Limettensaft, der vor meinen Augen darübergegeben wurde. Sie waren fantastisch. Die besten Chips meines Lebens, irgendwo in einem sonnigen Park in Mexico City zwischen Palmen und Kakteen bei einer mexikanischen Omi gekauft. Ich habe jeden Bissen richtig gefeiert.
Diese Kombination fiel mir ein, als ich neulich meine Kürbissuppe garnieren wollte und den Räuchertofu und die Limette im Kühlschrank sah. Das mit Rauchpaprika, dachte ich, und landete einen Volltreffer. Seitdem gibt es diese vegane Kürbissuppe mit Rauchpaprika-Tofu und Limette fast jeden Tag bei uns, vor allem im Herbst. Sie ist nämlich mit Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Limette, Koriander, Pfeffer und ein bisschen Chili auch sehr gut für den Kampf gegen das latente Geschniefe im Berliner Schmuddelregen geeignet.
Was kann alles in die Kürbissuppe?
Die perfekte Restesuppe. Du brauchst 300 Gramm stärkehaltiges Wurzelgemüse. Hokkaido Kürbis oder Butternut Squash sind natürlich am besten geeignet, aber du kannst auch Süßkartoffeln oder Kartoffeln nehmen oder mit reinmischen, wenn diese wegmüssen. Oder auch noch eine Möhre. Ich würde aber nicht nur Möhren nehmen, das wird eine zu andere Suppe.


Vegane Kürbissuppe mit Rauchpaprika-Tofu und Limette
Equipment-Empfehlungen
Zutaten
- 1/2 Zwiebel, gehackt
- 1 TL Ingwer, gehackt
- 1 Knoblauchzehe, gehackt
- 300 g Kürbis
- 500 ml Gemüsebrühe
- 1 Räuchertofu* in kleine Würfel geschnitten
- 1 TL Rauchpaprikapulver*
- 1 Limette, ausgepresst
- 1 TL Ahornsirup
- etwas Chili optional
- etwas Pflanzensahne oder vegane Sour Cream
- Koriander oder Petersilie
Anleitung
- Zuerst alle Zutaten in der für das Rezept benötigten Menge bereitstellen. So kocht es sich viel entspannter und man vergisst nichts 🙂
- In einem mittleren Topf mit Deckel ( am besten schmal und hoch, wenn du einen Stabmixer benutzen willst) Zwiebeln und Ingwer in etwas Pflanzenöl anbraten und dann Knoblauch und den Kürbis oder die Süßkartoffeln hinzufügen.
- Umrühren und die Brühe dazugeben. Dann etwa 10 Minuten auf mittlerer bis niedriger Stufe bei leicht gekipptem Deckel köcheln lassen. Ab und zu mal umrühren.
- In der Zwischenzeit den Räuchertofu in einer Pfanne anbraten, das Rauchpaprika-Gewürz dazugeben und bei mittlerer Hitze weiterbraten.
- Die Suppe mit dem Pürierstab oder im Standmixer pürieren.
- Jetzt Ahornsirup und Limette dazugeben. Ich würde beim ersten Mal nur eine halbe Limette in die Suppe tun, es ist vielleicht manchen sonst zu sauer. Abschmecken und evtl. noch etwas Chili-Pulver oder Flocken hineinrühren, wenn du es gerne schärfer magst.
- Jetzt die Kürbissuppe mit etwas Pflanzensahne oder Sour Cream servieren, den Tofu in die Mitte geben und den Koriander darüberstreuen.
FAQ
Ist diese vegane Kürbissuppe ohne Kokosmilch?
Ja, komplett ohne Kokosmilch. Die Cremigkeit kommt allein vom pürierten Kürbis, etwas Pflanzensahne oder veganer Sour Cream rundet es am Ende ab.
Kann ich die Suppe auch mit Butternut-Kürbis statt Hokkaido machen?
Ja, beide funktionieren hier gut. Hokkaido hat eine essbare Schale und einen etwas nussigeren Geschmack, Butternut ist milder und muss geschält werden.
Kann ich Kartoffeln statt Kürbis verwenden?
Du kannst auch den Kürbis oder einen Teil des Kürbis durch normale Kartoffeln oder Süßkartoffeln ersetzen.
Wie scharf ist diese Suppe?
Das kannst du komplett selbst steuern. Ohne Chili ist sie mild und familienfreundlich, mit etwas Chili-Pulver oder Flocken bekommt sie eine angenehme Schärfe, die gut zur Limette und dem Rauchpaprika passt.
Kann ich die Suppe einfrieren?
Ja, die pürierte Suppe lässt sich gut einfrieren. Den Räuchertofu würde ich aber separat aufbewahren und erst frisch anbraten, wenn du die Suppe isst, damit er schön knusprig bleibt.
Wenn dir die Geschmackskombination gefällt, dann probier doch auch mal meine Rauchpaprika-Wedges. Vielleicht interessiert dich auch meine Food Tour in Mexico City.
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