Diese vegane Reispfanne mit Tofu landet bei uns mindestens einmal pro Woche auf dem Tisch, meistens wenn ich vom Vortag noch gekochten Reis übrig habe. Ich koche für Reisgerichte wie mein Gemüse mit Sesamsoße oder mein Butternut-Aprikosen-Curry immer gleich die doppelte Menge Reis, damit ich am nächsten Tag in zwanzig Minuten diesen Limettenreis auf den Tisch bringen kann.
Das Zusammenspiel aus Limettenabrieb, Koriander, Cranberries und Räuchertofu macht diese Tofu Reispfanne zu etwas ganz Besonderem: frisch, aromatisch und trotzdem super schnell.
Wichtig: Gekochten Reis nicht länger als zwei Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. So schnell wie möglich in den Kühlschrank, da sonst Bacillus Cereus zum Problem werden kann. Locker abgedeckt abkühlen lassen, dann in einen luftdichten Behälter geben und innerhalb von drei Tagen verbrauchen. Beim Aufwärmen darauf achten, dass der Reis gründlich erhitzt wird, und nicht erneut aufwärmen. Dieser Artikel von Martha Stewart erklärt es sehr gut.
Was kannst du in die vegane Reispfanne hineingeben?
Das Grundrezept funktioniert wunderbar so wie es ist, aber du kannst es auch gut variieren:
Räuchertofu ist meine erste Wahl für diese Reispfanne, weil sein rauchiges Aroma perfekt mit der Limette harmoniert. Du kannst aber notfalls auch festen weißen Tofu nehmen, einfach gut auspressen, in Würfel schneiden und scharf anbraten.
Beim Gemüse bist du flexibel: Zuckerschoten, Pak Choi, Paprika, Brokkoli oder Frühlingszwiebeln passen alle gut dazu. Einfach das nehmen, was gerade im Kühlschrank ist.
Wer mehr Protein möchte, kann gekochte Edamame oder schwarze Bohnen kurz vor den Nudeln mit in die Pfanne geben. Einen Schuss geröstetes Sesamöl über den fertigen Reis gibt dem Ganzen eine zusätzliche Tiefe.
Die Reispfanne eignet sich auch gut für Meal Prep: In einem luftdicht verschlossenen Behälter hält sie sich zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Zum Aufwärmen einen kleinen Schluck Wasser dazugeben, damit der Reis nicht austrocknet.

Warum ist diese vegane Reispfanne mit Tofu gut für dich?
- Gekochter und abgekühlter Reis enthält resistente Stärke, die unsere guten Darmbakterien füttert, komplexe Kohlenhydrate, die lange satt halten, und viele B-Vitamine.
- Zwiebeln stecken voller Nährstoffe, gelten als natürliches Antibiotikum und enthalten präbiotische Stoffe für die Darmflora.
- Limetten liefern Vitamin C, Kalium und Kalzium.
- Möhren sind reich an Provitamin A sowie löslichen und unlöslichen Ballaststoffen.
- Räuchertofu ist eine leicht verdauliche Eiweißquelle und enthält viele Mineralstoffe.
- Cranberries unterstützen das wichtige Darmbakterium Akkermansia Muciniphila und sollen sogar Helicobacter Pylori in Schach halten können! Hätte ich mal früher mehr davon gegessen.
- Schwarzer Pfeffer enthält Piperin mit antioxidativen und verdauungsfördernden Eigenschaften.
- Koriander unterstützt die Verdauung und wirkt entgiftend. Für dieses Rezept nehmen wir auch die Stiele, dort sind die wertvollen Stoffe sogar etwas konzentrierter.

Vegane Reispfanne mit Tofu und Limette
Recommended Equipment
Zutaten
- 1 Bund frischer Koriander
- 3 Bio-Limetten
- 1 rote Zwiebel
- 1 Möhre
- 1 Räuchertofu*
- 1 EL Pflanzenöl
- 3 EL Sojasauce
- 1 EL Ahornsirup
- 1/2 TL schwarzer Pfeffer
- 2 EL getrocknete Cranberries
- 500 g gekochter und abgekühlter Reis waren ungekocht 200 g
- 1 EL Röstzwiebeln
Anleitungen
- Zuerst alle Zutaten in der für das Rezept benötigten Menge bereitstellen. So kocht es sich viel entspannter und man vergisst nichts 🙂
- Den Koriander waschen und trocknen. Ich nehme dafür gerne meine Salatschleuder. Die Stiele und Blätter getrennt voneinander zerkleinern und in zwei kleinen Schüssel beiseite stellen. Die Stiele kommen später mit in die Pfanne, die Blätter streuen wir am Ende über das Gericht.

- Die Limetten waschen und trocknen. Eine vierteln und zum Garnieren beiseite stellen. Von den andere beiden die Schale abreiben. Das geht gut mit einer Reibe. Falls du nichts in der Art hast, kannst du auch einfach nur den Saft nehmen. Jetzt die Limetten auspressen. Den Abrieb und den Saft in einer kleinen Schüssel beiseite stellen.
- Die Zwiebel klein hacken und die Möhre in ca. 5mm dünne Scheiben schneiden.
- Den Räuchertofu in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
- Eine große Pfanne erhitzen, das Pflanzenöl hineingeben und den Räuchertofu ca. 3 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze braten, dabei ab und zu wenden.
- In der Zwischenzeit den Abrieb und Saft der Limetten mit Sojasoße, Ahornsirup und Pfeffer in einer kleinen Schüssel zu einer Sauce verrühren und beiseite stellen.
- Die Möhren und die Zwiebel mit in die Pfanne geben und etwa 5 Minuten braten. Evtl. noch etwas Pflanzenöl dazugeben.
- Dann die Cranberries und die Korianderstiele mit dazugeben, weiter umrühren, und dann den gekochten Reis und die Saucenmischung auch mit dazugeben.
- Jetzt einige Minuten unter Rühren weiter braten, bis einzelne Stellen knusprig werden, dann auf Teller verteilen und mit Röstzwiebeln, Korianderblättern und Limettenvierteln garnieren.
Nährwerte
FAQ
Kann ich für die vegane Reispfanne mit Tofu frischen Reis nehmen, oder muss es Reis vom Vortag sein?
Reis vom Vortag ist ideal, weil er beim Braten lockerer bleibt und nicht zusammenklebt. Frisch gekochter Reis geht auch, lass ihn dann mindestens 30 Minuten abkühlen und ausdampfen, bevor er in die Pfanne kommt.
Welcher Reis eignet sich am besten?
Ich nehme am liebsten Jasmin- oder Basmatireis für die vegane Reispfanne mit Tofu. Beide nehmen die Limettenaromen gut auf und bleiben beim Braten schön körnig.
Ist die Reispfanne glutenfrei?
Ja, wenn du die Sojasauce durch Tamari ersetzt. Alles andere im Rezept ist bereits glutenfrei.
Kann ich die Cranberries weglassen?
Ja, aber ich empfehle sie sehr für die vegane Reispfanne mit Tofu, sie geben ihr eine leicht süß-säuerliche Note, die wunderbar mit der Limette zusammenspielt. Alternativ passen auch getrocknete Aprikosen oder Rosinen.
Wie lange hält sich die vegane Reispfanne mit Tofu ?
In einem luftdicht verschlossenen Behälter im Kühlschrank zwei bis drei Tage. Beim Aufwärmen einen kleinen Schluck Wasser dazugeben und gründlich erhitzen — nicht erneut aufwärmen.
Schmeckt dir die vegane Reispfanne mit Tofu? Weitere Gerichte mit übriggebliebene Reis sind mein Tomatenreis mit schwarzen Bohnen und mein Ananasreis mit veganem „Ei“.
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