Kürbis-Bruschetta mit Granatapfel und Basilikum

Meine leckersten Kürbisrezepte mit Hokkaido & Butternut

Kaum ein Gemüse steht so sehr für den kuscheligen Herbst wie der Kürbis: cremig, vielseitig und perfekt für die vegane Küche. Ob als Suppe, in herzhaften Gnocchi oder als Curry: Kürbis bringt Süße, Bindung und eine wunderbar samtige Textur in Rezepte, ganz ohne tierische Zutaten. In diesem Beitrag findest du meine liebsten veganen Kürbisrezepte an einem Ort, von der Vorspeise bis zum Dessert.

Die gängigsten Kürbissorten im Überblick

Hokkaido ist mild-nussig im Geschmack, mit essbarer Schale, die beim Kochen weich wird, das spart Zeit beim Schälen und bringt zusätzliche Ballaststoffe mit. Er ist vielseitig einsetzbar, von Suppe bis Curry.

Butternut gehört botanisch zur Familie der Muskatkürbisse und überzeugt mit seiner süßen, sehr cremigen Textur. Er eignet sich besonders gut für Suppen, Füllungen und alles, was besonders samtig werden soll.

Daneben gibt es weitere hübsche Sorten wie Delicata, Patisson (auch als UFO-Kürbis bekannt) oder die Bischofsmütze, optisch interessant, aber in meiner Küche bisher nicht im Einsatz. Hokkaido und Butternut erfüllen alles Zwecke für meine Kürbisrezepte. Spaghettikürbis dagegen, von dem meine amerikanischen Freunde schon seit Jahren reden, wird diesen Herbst auch in meine Küche einziehen. Ich bin schon sehr gespannt und ihr werdet das beste Resultat hier sehen.

Wie schneidet man Kürbis am besten?

Keine Angst vor dem Kürbis, du brauchst nur ein großes gutes Messer. Am einfachsten ist es, den Kürbis zunächst zu halbieren: Setze das Messer direkt neben dem Stiel an und schneide in einer geraden Linie nach unten durch die gesamte Frucht. Dann entfernst du mit einem Löffel die Kerne und die faserigen Fäden im Inneren; die Kerne kannst du übrigens auch aufheben und geröstet als knusprigen Topping für Kürbisrezepte verwenden.

Ein großer Vorteil beim Hokkaido-Kürbis: Seine Schale ist dünn und wird beim Kochen weich, sodass du sie nicht schälen musst. Bei anderen Sorten wie Butternut oder Muskatkürbis ist die Schale hingegen zäh und sollte vor dem Kochen entfernt werden. Dafür schneidest du den halbierten Kürbis am Besten zunächst in Spalten und ziehst die Schale mit einem stabilen Sparschäler oder einem scharfen Messer ab, bevor du das Fruchtfleisch in Würfel schneidest. Für gleichmäßiges Garen sollten die Würfel dabei möglichst ähnlich groß sein, etwa 2-3 cm Kantenlänge eignen sich gut für die meisten Kürbisrezepte.

Kann ich Hokkaido durch Butternut ersetzen?

In den meisten Fällen ja. Beide Sorten lassen sich in nahezu allen Rezepten 1:1 austauschen, der Unterschied liegt vor allem in Textur und Süße:

  • Suppe: komplett austauschbar, Hokkaido schmeckt etwas erdiger, Butternut süßer und seidiger.
  • Gnocchi: Hier würde ich zu Hokkaido raten, da er weniger Wasser zieht. Mit Butternut wird der Teig schnell klebrig und braucht mehr Mehl.
  • Bruschetta: austauschbar, aber Hokkaido kann man hübscher auffächern
  • Ravioli: austauschbar, Butternut ergibt eine cremigere Füllung, Hokkaido eine kompaktere.
  • Focaccia: austauschbar, aber Hokkaido kann man hübscher auffächern
  • Curry: austauschbar, wobei Hokkaido praktisch ist, weil die Schale einfach mitgekocht werden kann.

Meine liebsten veganen Kürbisrezepte

Vegane Kürbissuppe

Mexican-fusion-suppe

Cremig, würzig und wärmend: meine vegane mexikanisch inspirierte Kürbissuppe mit Einlage ist eines meiner meistgekochten Herbstrezepte. Dazu knusprige Räuchertofuwürfel, cremige Pflanzensahne und Limette.

Vegane Kürbisgnocchi

leckere Kürbisrezepte: vegane Kürbisgnocchi mit knusprigem Salbei

Selbstgemachte Gnocchi aus Kürbis statt Kartoffeln: herrlich fluffig und in der Pfanne mit knusprigem Salbei, getrockneten Tomaten und Balsamico Crema gebraten. Unser absolutes Lieblingsherbstrezept kommt auf den Tisch, sobald ich irgendwo schöne Salbeiblätter sehe. Und die Gnocchi selber zu machen, hat etwas Meditatives.

Vegane Kürbisbruschetta

Bild von Kürbis-Bruschetta mit Granatapfel

Geröstete Kürbisscheiben auf knusprigem Brot mit frischem Basilikum und Granatapfelkernen: ein leckerer Party-Snack oder eine Vorspeise für die Herbstsaison.

Vegane Kürbisravioli

Bild von veganen Butternut Champignon Ravioli

Selbstgemachte Ravioli mit cremiger Champignon-Kürbisfüllung, etwas Arbeit, aber perfekt für ein besonderes Herbstessen.

Vegane Kürbisfocaccia

Kürbisfocaccia mit Za'atar

Eine besonders saftige Focaccia mit hübsch aufgefächertem Kürbis und dem leckeren Gewürz Za’atar.

Veganes Kürbiscurry

Butternut-Aprikosen-Curry

Würzig, cremig und schnell gemacht: mein indonesisch inspiriertes Aprikosen-Kürbiscurry ist eines der Kürbisrezepte, die ich immer wieder für Gäste koche, besonders im Herbst. Zum selber dekorieren mit Rotkohl, Koriander, Erdnüssen und gerne noch veganem Kroepoek.

Pumpkin Spice Cake Pops

vegane Pumpkin Spice Cake Pops mit Schokoladenglasur

Meine veganen Pumpkin Spice Cake Pops mit knackiger Schokoladenglasur enthalten genau genommen keinen Kürbis, aber passen geschmacklich perfekt zu Kürbisrezepten: herbstlich, aromatisch, auch tolles Geschenk! Und den Stiel kannst du natürlich auch weglassen, wenn du lieber Pumpkin Spice Pralinen möchtest.

FAQ

Welcher Kürbis eignet sich am besten für vegane Kürbisrezepte? Hokkaido und Butternut sind die vielseitigsten Sorten und die Basis der meisten Rezepte in diesem Beitrag. Beide lassen sich unkompliziert verarbeiten und passen zu herzhaften wie süßen Gerichten.

Kann ich Hokkaido durch Butternut ersetzen (oder umgekehrt)? In den meisten Rezepten problemlos, siehe die Hinweise oben. Bei Gnocchi empfiehlt sich eher Hokkaido, beim Curry ist Hokkaido wegen der essbaren Schale besonders praktisch.

Muss ich die Schale entfernen? Bei Hokkaido nicht zwingend – die Schale wird beim Garen weich und ist essbar. Bei Butternut und den meisten anderen Sorten sollte die Schale entfernt werden, da sie fester bleibt.

Wie lagere ich rohen bzw. gekochten Kürbis? Ganzer roher Kürbis hält sich kühl und trocken gelagert mehrere Wochen bis Monate. Angeschnittener roher Kürbis gehört in den Kühlschrank und sollte innerhalb weniger Tage verarbeitet werden. Gekochter Kürbis bzw. Kürbispüree lässt sich gut portionsweise für andere Kürbisrezepte einfrieren.

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