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Rezepte / Brunch

LAUGENECKEN

Bild von veganen Laugenecken selbst gebacken

Immer lachen mich beim Bäcker am Flughafen diese knusprigen Laugenecken an und es ist so schade, dass sie mit Butter und Eiern zubereitet werden.

Inzwischen backe ich mir meine Laugenecken aber einfach selber, ganz ohne tierische Produkte, und wenn man den Dreh einmal raus hat, ist es gar nicht so eine Riesensache. In meinem Rezept mit Video-Tutorial zeige ich ganz genau, wie es geht.

Möchtest du zuerst das YouTube-Video sehen?

Rezept für vegane Laugenecken

ergibt 6-8 Stück

Zeit: etwa 2 Stunden und 15 Minuten (davon 1 Stunde und 40 Minuten inaktiv) 

Zutaten für vegane Laugenecken

3 Tassen Mehl (360 g)
2 TL Trockenhefe (7-9 g/ 1 Tütchen)
1/2 TL Zucker
1 TL Salz
1 Tasse lauwarmes Wasser (240 ml)
1/3 Tasse zimmerwarme vegane Butter (75 g)
2 EL kochendes Wasser
1 TL Kaisernatron
Sesam
Salz

So machst du vegane Laugenecken

ZUTATEN FÜR VEGANE LAUGENECKEN

Hefe, Mehl, Salz und Zucker kurz verrühren, dann das Wasser dazugeben und etwa 10 Minuten mit der Hand oder auf mittlerer Stufe in der Knetmaschine* kneten. Eventuell noch etwas Mehl oder Wasser hinzugeben, falls der Teig noch nicht die gewünschte Konsistenz hat. 

Mit frischer Hefe geht es auch: Ich habe einen halben Hefewürfel (21g) in dem lauwarmen Wasser mit dem Zucker aufgelöst und 10 Minuten stehenlassen, dann mit Mehl und Salz in der Maschine 10 Minuten geknetet. 

Teig kneten

Etwas Öl in eine Schüssel und auf die Hände geben, den Teig in die Schüssel legen und etwa 1 Stunde gehen lassen. Das geht besonders gut mit einem feuchten Tuch abgedeckt im etwa 30° warmen Ofen. Nicht zu warm: Temperaturen über 40° töten die Hefe. 

Nach einer Stunde sollte sich der Teig verdoppelt haben.

foto von Teig

Dann dem Teig einen Schlag verpassen, damit die Luft entweichen kann. 

Werkzeuge für laugenecken

Noch einmal auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und zu einem langen Baguette formen. 

foto von baguette

In etwa 12 gleiche Teile schneiden. Diese zu etwa gleich großen Kreisen ausrollen, mit veganer Butter bestreichen und aufeinander stapeln. Den letzten Kreis noch nicht bestreichen. 

foto: mit Butter betreichen

Dann den Stapel vorsichtig ausrollen, dabei am besten die Rolle immer nur aufsetzen. Wenn die Laugenecken dick und fluffig werden sollen, nur ein ganz bisschen ausrollen, wenn sie dünn und knusprig werden sollen, mehr ausrollen. 

foto vom ausrollen

In sechs bis acht Tortenstücke schneiden, diese auf ein Backblech mit Backpapier legen und nochmal 20 Minuten ruhen lassen.

An dieser Stelle können sie auch gut abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank gestellt und am nächsten Morgen gebacken werden. Einfrieren kann man sie so auch. 

Laugenzutaten

Den Backofen in der Zwischenzeit auf 210° vorheizen.

2 EL kochendes Wasser mit 1 TL Kaisernatron vorsichtig verrühren und mit einem Pinsel auf die Laugenecken auftragen. Dann 20 Minuten im Ofen goldbraun backen und warm servieren.

Laugenecken im Ofen
bild von veganen laugenecken

Wenn du die Laugenecken magst, hier ist noch eine neue Variante:

Laugenpizza twist Bread

Hast du dieses Rezept ausprobiert? Ich freue mich auf dein Foto auf Instagram @flymetotheveganbuffet oder #flymetotheveganbuffet.

Die schönen Teller habe ich übrigens von Butlers*

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18 Comments

  • Isabel
    10. April 2018 at 09:55

    Super, Laugengebäck mag meine Tochter sehr gerne. Probieren wir zeitnah mal aus 😃

    Reply
    • Nina
      10. April 2018 at 20:13

      Hi Isabel, das freut mich 🙂

      Reply
  • Miriam
    17. Mai 2018 at 19:06

    Heute ausprobiert und für definitiv seeeeeeeeeeeehr lecker befunden!
    Auch dem Herrn haben sie vorzüglich gemundet 😉
    Habe lediglich nur miniminiminimalst Alsan verwendet, sowie Vollkorn- und Auszugsmehl halb/halb genommen!
    Wird auf alle Fälle sicherlich wieder gebacken!
    Danke für das Rezept und liebe Grüße aus München 🙂
    Miriam

    Reply
    • Nina
      19. Mai 2018 at 00:25

      Vielen Dank, das ist sehr schön zu hören 🙂
      Liebe Grüße
      Nina

      Reply
  • Anja
    23. Mai 2018 at 19:02

    Danke für das leckere Rezept! Ich hab‘s direkt ausprobiert, nur leider sind die Ecken bei mir kaum aufgegangen und die Teigschichten haben sich auch eher nicht zu einer Masse verbunden. Schmeckt jetzt eher wie Blätterteig, aber auch lecker 😉
    Jemand eine Idee, was ich falsch gemacht haben könnte? Vllt die einzelnen Teige schon zu dünn ausgerollt?

    Reply
  • Nina
    24. Mai 2018 at 15:22

    Liebe Anja, danke für deine Frage. Sind sie gar nicht aufgegangen? Hatte sich der Teig beim Gehen im Volumen verdoppelt, sind die Rohlinge in den 20 Minuten Ruhezeit etwas aufgegangen? War der Ofen richtig vorgeheizt? Oder wenn die Schichten sich nicht verbunden haben, war es vielleicht nicht genug Butter? Wenn du die Schichten sehr hauch dünn ausgerollt hast, dann schießen sie nicht so in die Höhe. Ich freue mich, dass sie geschmeckt haben und eigentlich ist es ja ein Blätterteig, vielleicht hast du gar nichts falsch gemacht, sondern es tatsächlich nur zu gut mit dem Ausrollen gemeint?

    Reply
  • Lena
    3. September 2018 at 21:36

    Oh, die sehen aber lecker aus! Darf ich noch fragen, woher diese super süßen Messlöffel und Schalen kommen? 😀

    Reply
  • Anne
    26. April 2019 at 09:55

    Die sehen so lecker aus! Gibt es auch eine Möglichkeit sie mit frischer Hefe zuzubereiten?

    Reply
    • Nina
      15. Dezember 2019 at 12:17

      Hallo Anne, das habe ich noch nicht ausprobiert, aber das geht bestimmt auch. Ich würde die frische Hefe mit dem Wasser verrühren, 10 Minuten stehen lassen und dann alles in die Rührschüssel geben. Ich probiere es im Januar mal aus und werde berichten. Ich entschuldige mich vielmals für die späte Antwort, ich habe gerade erst gesehen, dass mein Filter einige Kommentare gefressen hat, tut mir leid.

      Liebe Grüße
      Nina

      Reply
  • Barbara
    17. Mai 2019 at 16:14

    Hört sich super an. Doch zum Frühstück haben die Ecken eine zu lange Vorbereitungszeit.
    Wo bitte kann man den Vorgang unterbrechen und am nächsten Morgen fertig stellen.
    B. Decket

    Reply
    • Nina
      15. Dezember 2019 at 12:09

      Hallo Barbara,

      ich würde den Teigstapel in die sechs Tortenstücke schneiden, 20 Minuten gehen lassen und dann bis zum Morgen in den Kühlschrank stellen. Ich werde es im Januar mal ausprobieren und es dann in den Text einfügen. Sorry für die späte Antwort, mein Spamfilter frisst manchmal Kommentare,

      liebe Grüße
      Nina

      Reply
  • Ursula Bartecki
    30. September 2019 at 16:14

    Hallo, habe heute das Laugeneckenrezept ausprobiert. Kann es sein, dass 240 ml Wasser für die 300 g Mehl zu viel sind? mein Teig war definitiv zu weich und klebrig und ließ sich nicht gut weiterverarbeiten ohne weiteres Mehl hinzuzufügen. Ich hatte den Teig allerdings auch nicht mit der Maschine sondern von Hand geknetet.
    Beste Grüße, Ursula

    Reply
    • Nina
      5. April 2020 at 12:22

      Liebe Ursula, vielen Dank für dein Feedback. Da ich immer mit Tassenmaßen arbeite, habe ich für die Grammangaben einen Umrechner im Internet benutzt. Heute habe ich die Laugenecken gebacken und zum Test das Mehl in die Küchenwaage gekippt, und siehe da: du hast Recht! Es ist viel mehr! Ich habe es jetzt im Rezept ausgebessert und werde mich in Zukunft nicht mehr auf Umrechner verlassen, sondern selber auswiegen. Danke für den Hinweis und liebe Grüße 🙂

      Reply
  • Yvonne
    27. Oktober 2019 at 23:56

    Hallo,

    vielen Dank, für das Rezept.

    Ein einfaches, sehr leckeres Rezept, was ich gerne immer mal wieder nachmache. 🙂

    Viele Grüße,

    Yvonne

    Reply
    • Nina
      13. Dezember 2019 at 10:19

      Vielen Dank liebe Yvonne 🙂

      Reply
  • Silvia
    25. Dezember 2019 at 23:54

    Hallo Nina, ich habe die Laugenecken heute gebacken und sie sind grandios geworden. Danke für das tolle Rezept. Ich war ja zunächst skeptisch, aber die Schichten haben sich super verbunden und die Ecken sind sehr fluffig innen aber knackig außen geworden. Herzlichen Dank

    Reply
    • Nina
      2. Januar 2020 at 14:45

      Vielen Dank, liebe Silvia, das freut mich sehr 🙂

      Reply

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