Dieses vegane Kürbis-Curry mit Kokosmilch ist in 25 Minuten fertig und so lecker, ich könnte mich reinlegen! Cremig, leicht nussig durch Erdnussbutter und mit milder Schärfe – das perfekte gemütliche Herbstessen.
Ich koche mein Kürbis-Curry am liebsten mit Hokkaido-Kürbis, weil man den nicht schälen muss. Dazu gibt es bei uns fluffiges selbstgebackenes Pfannenbrot, aber natürlich schmeckt das Curry auch mit Reis.
Was ist neu am Rezept?
Es war mal Zeit, dass mein Kürbis-Curry ein Update bekommt. Ich habe festgestellt, dass ich es lieber mit Hokkaido-Kürbis zubereite. Außerdem habe ich das Rezept vereinfacht und die Aprikosen und Erbsen rausgeworfen – beide sind geschmacklich ein bisschen untergegangen.
Solltest du genau die besonders gut gefunden haben: keine Sorge, so sehr hat sich das Rezept nicht verändert. Gib einfach 6 klein geschnittene getrocknete Aprikosen zusammen mit den anderen Zutaten dazu. TK-Erbsen kommen erst kurz vor Schluss ins Curry, die brauchen nicht so lange.

Zutaten für das vegane Kürbis-Curry mit Kokosmilch
Mein Currysauce-Grundrezept besteht aus Currypulver, Brühe und Kokosmilch. Die Kokosmilch macht das Curry schön cremig.
Mein Kürbis-Curry ist kein authentisches indonesisches Rezept, sondern wie üblich inspirierte Fusionsküche. Ich habe mir aber ein paar leckere Zutaten aus der indonesischen Küche ausgeliehen, um das Curry abzurunden:
- Erdnussbutter macht das Curry nussig und noch cremiger – fast schon ein Erdnuss-Curry.
- Ketjap Manis ist eine süße, dunkle Sojasauce.
- Sambal Oelek ist eine scharfe Chilipaste.
Diese Zutaten bekommst du mittlerweile in den meisten Supermärkten und sonst natürlich in asiatischen Lebensmittelgeschäften. In der Rezeptkarte habe ich sie auch verlinkt, da kannst du sie dir ansehen.
Welcher Kürbis eignet sich für Curry?
Am liebsten nehme ich Hokkaido, weil man die Schale mitessen kann. Nur kurz waschen, abtrocknen und schneiden. Hier gibt es ein kurzes Tutorial zum Thema Hokkaido-Kürbis schneiden.
Du kannst das Kürbis-Curry aber auch mit Butternut-Kürbis, jedem anderen Speisekürbis oder mit Süßkartoffeln kochen. Butternut musst du allerdings vorher schälen.
Auch anderes Gemüse kannst du natürlich hinzufügen, zum Beispiel etwas Spinat.
Pfannenbrot oder Kürbis-Curry mit Reis?
Klassisch gibt es Curry mit Reis, und das funktioniert hier natürlich auch. Wir finden aber, dass fluffiges selbstgebackenes Pfannenbrot noch viel besser dazu passt.
Ich backe meist gleich einen ganzen Stapel Dinkel-Pita-Wraps und friere sie ein. Wenn das Curry fast fertig ist, wärme ich sie einfach in der Pfanne auf.


Kürbis-Curry mit Kokosmilch
Equipment-Empfehlungen
Zutaten
- 1 Zwiebel zerkleinert
- 1 EL Ingwer zerkleinert
- 1 Knoblauchzehe zerkleinert
- 1 EL Currypulver
- 300 g Hokkaido-Kürbis in Würfel geschnitten
- 400 ml Kokosmilch
- 120 ml Wasser
- 1 EL Gemüsebrühe-Pulver
- 2 EL Erdnussbutter
- 2 EL Ketjap Manis*
- 1 TL Sambal Oelek*
- 1 Bund Koriander
- 1 Handvoll Rotkohl zerkleinert
- 2 EL Erdnüsse
- 4 Pfannenbrote oder gekochter Reis
Anleitung
- Zuerst alle Zutaten in der für das Rezept benötigten Menge bereitstellen. So kocht es sich viel entspannter und man vergisst nichts 🙂
- Zwiebel und Ingwer in einem mittelgroßen Topf mit Deckel bei mittlerer bis hoher Hitze in Pflanzenöl kurz anbraten, dann den Knoblauch und das Currypulver hinzufügen. Gut umrühren, dann den Kürbis dazugeben und wieder umrühren.
- Kokosmilch, Wasser, Brühe, Erdnussbutter, Ketjap Manis und Sambal Oelek hinzufügen. Kurz aufkochen, dann 15 Minuten bei mittlerer bis niedriger Temperatur köcheln lassen. Zwischendrin ab und zu gut umrühren, damit sich die Stärke des Kürbis gut in die Sauce integriert.
- Koriander waschen und zerkleinern. Ich nehme dafür gerne meine Salatschleuder.
- Mit frischem zerkleinerten Rotkohl, Koriander und Erdnüssen dekorieren.
- Mit Pfannenbrot oder Reis servieren.
Notizen
FAQ
Muss man Hokkaido für Curry schälen?
Nein, die Schale von Hokkaido wird beim Kochen weich und kann mitgegessen werden. Wasch den Kürbis einfach gründlich, entferne die Kerne und schneide ihn in Würfel.
Kann ich den Hokkaido-Kürbis durch etwas anderes ersetzen?
Ja, Butternut-Kürbis oder Süßkartoffeln funktionieren genauso gut in diesem Curry. Du kannst auch jeden anderen Speisekürbis nehmen, den du gerade zuhause hast.
Was passt zu Kürbis-Curry?
Am besten Reis oder Pfannenbrot wie Naan oder meine Dinkel-Pita-Wraps. Damit lässt sich die Currysauce wunderbar auftunken.
Wie mache ich das Kürbis-Curry schärfer?
Kann man Kürbis-Curry einfrieren?
Kann man Kürbis-Curry einfrieren?
Ja, das Curry lässt sich gut portionsweise einfrieren. Der Kürbis wird nach dem Auftauen etwas weicher, geschmacklich bleibt es aber genauso lecker.
Ist das Kürbis-Curry glutenfrei?
Ja, wenn du auf glutenfreies Ketjap Manis, glutenfreie Brühe, glutenfreies Currypulver und glutenfreie Erdnüsse achtest und das Curry mit Reis servierst. Ein sehr leckeres Rezept für glutenfreies Pfannenbrot findest du bei The Loopy Whisk.
Noch mehr leckere Rezepte
Das Rezept für meine fluffigen Dinkel-Pita-Wraps findest du hier – perfekt zum Curry.
Du liebst Erdnuss genauso sehr wie ich? Dann probier unbedingt meine Erdnusssauce.
Wenn du gerne herbstliche Kürbisgerichte magst, gefallen dir vielleicht auch meine leckersten Kürbisrezepte.



