Dies ist ein Basisrezept für ein sehr einfaches, schnelles veganes Stir-Fry. Perfekt geeignet, um am Sonntagabend aus den Resten im Kühlschrank eine leckere Mahlzeit zu zaubern.
Zutaten für das Stir-Fry
- Die Basiskomponenten für die Stir-Fry Sauce sind Sojasoße, Ahornsirup (oder ein anderer Sirup), Limette (gerne auch die Schale, wenn es eine Bio-Limette ist) und Ingwer.
- Zwiebeln und Knoblauch können hinzugefügt werden, aber müssen nicht.
- Dann entweder Nudeln oder übriggebliebener Reis. Asiatische Nudeln wie Mie-Nudeln, Udon-Nudeln, Soba-Nudeln oder Reisnudeln funktionieren hier besonders gut, aber notfalls kannst du auch Pasta nehmen, je nachdem was du zuhause hast. Wenn du Reis nimmst, sollte dieser gut im Kühlschrank abgekühlt sein, bevor du ihn für dieses Gericht verwendest, sonst kann man ihn nicht so gut verarbeiten.
- An Gemüse eignet sich fast alles: Möhren, Brokkoli, Kürbis, Kohl, Sojasprossen, Sellerie, Erbsen. Außerdem als Proteinquelle gekochte Bohnen oder Kichererbsen, Tofu, besonders Räuchertofu, gewürfelt oder zerkrümelt und schön gebraten, oder andere Fleischersatzprodukte nach Packungsanweisung zubereitet.
- Mit Cashewnüssen oder Röstzwiebeln, Chilis oder Chiliöl kann man schön dekorieren. Frische Kräuter wie Korianderblätter, Thai-Basilikum oder Petersilie machen sich natürlich auch gut.
- Besonders lecker finde ich auch getrocknete Cranberries dazu, die die Säure und Schärfe perfekt ausbalancieren.
Die perfekte Stir-Fry-Sauce
Die Basis ist denkbar einfach: Sojasoße für die salzige Umami-Tiefe, Ahornsirup für die Süße, die den Salzgehalt abrundet, frischer Limettensaft für die nötige Säure, und Ingwer für die aromatische Schärfe im Hintergrund. Diese vier Komponenten in Balance zu bringen, ist eigentlich das ganze Geheimnis.
Ein paar Variationen, mit denen du die Grundsauce anpassen kannst:
- Für mehr Cremigkeit: einen Esslöffel Erdnussbutter oder Tahin unterrühren
- Für mehr Schärfe: etwas Chiliöl oder Chili dazugeben
- Für mehr Tiefe: einen Spritzer Reisessig oder etwas Miso-Paste ergänzt die Umami-Note zusätzlich
- Für eine dickere Konsistenz: einen halben Teelöffel Speisestärke mit etwas Wasser anrühren und gegen Ende mit in die Pfanne geben, dann bindet die Sauce leicht ab
Am besten mischst du die Sauce direkt in der Schüssel mit den Nudeln oder dem Reis, bevor beides in die Pfanne kommt, so verteilt sich alles gleichmäßig, statt dass die Sauce erst ganz am Ende oben drauf landet.


Einfachess Stir-Fry mit Nudeln oder Reis (vegan)
Equipment-Empfehlungen
Zutaten
- 250 g Nudeln oder 600 g gekochter und abgekühlter Reis
- 3 EL Sojasoße
- 1 EL Ahornsirup
- Saft und evtl. Schale einer Limette
- 1 EL gehackter Ingwer
- 1 EL getrocknete Cranberries
- 2 Handvoll Gemüse und Eiweißquellen z. B. Räuchertofu, Möhren, Brokkoli, Erbsen
- Zum Garnieren z. B. Limettenspalten, schwarzer Pfeffer, Röstzwiebeln, frische Kräuter
Anleitung
- Zuerst alle Zutaten in der für das Rezept benötigten Menge bereitstellen. So kocht es sich viel entspannter und man vergisst nichts 🙂
- Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
- Die Sojasoße, den Ahornsirup, den Limettensaft und die Limettenschale in einer großen Schüssel zu einer Sauce verrühren. Die Nudeln (oder den Reis) dazugeben und umrühren.
- Einen Wok oder eine Wokpfanne mit Kokosöl erhitzen und den Ingwer hineingeben, dann die anderen Gemüse und Eiweißquellen und die Cranberries.
- Jetzt einige Minuten beim Rühren gut anbraten, dann die Nudeln oder den Reis mit in die Pfanne geben. Weiterbraten und dabei rühren, bis es leicht gebräunt ist.
- Auf Teller verteilen und garnieren.
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FAQ
Was ist Stir-Fry?
Stir-Fry kommt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich „unter Rühren braten“. Gemeint ist damit eine schnelle Zubereitungsart, bei der Gemüse, Proteinquellen wie Tofu und manchmal auch Nudeln oder Reis bei hoher Hitze im Wok unter ständigem Rühren gebraten werden. Der Begriff stammt ursprünglich aus der chinesischen Küche, wird heute aber international für diese Art von schnellen, vielseitigen Pfannengerichten verwendet.
Was macht eine gute Stir-Fry-Sauce aus?
Eine gute Stir-Fry-Sauce braucht eine Balance aus salzig (Sojasoße), süß (Ahornsirup oder anderer Sirup), säuerlich (Limette) und aromatisch (Ingwer). Diese Grundformel lässt sich leicht anpassen, zum Beispiel mit etwas Chiliöl für Schärfe oder Erdnussbutter für mehr Cremigkeit.
Welche Nudeln passen am besten zu einem Stir-Fry?
Asiatische Nudeln wie Mie-Nudeln, Udon-Nudeln, Soba-Nudeln oder Reisnudeln funktionieren hier besonders gut, aber notfalls kannst du auch Pasta nehmen, je nachdem was du zuhause hast.
Kann ich das Stir-Fry vegan und glutenfrei machen?
Ja, das Rezept ist bereits komplett vegan. Für eine glutenfreie Version einfach Tamari statt Sojasoße verwenden und auf Reisnudeln oder Reis statt Weizennudeln zurückgreifen.
Andere Rezepte mit übrig gebliebenem Reis: Limettenreis mit Räuchertofu, Ananasreis mit „Ei“ und Tomatenreis mit schwarzen Bohnen.




