Pita-Wraps selber zu machen ist sehr einfach, und selbstgemacht schmecken sie so unfassbar viel besser als Gekaufte!
Ich mag meine Pita-Wraps gerne weich und fluffig und ein bisschen dicker. Aber natürlich bleibt es dir überlassen, wie dick oder dünn, groß oder klein du deinen Wrapteig ausrollst.
Übrigens meine ich mit Pita-Wrap das griechische Streetfood, also ein weiches, flaches Fladenbrot ohne Tasche, das sich hervorragend einrollen lässt und klassisch für Gyros verwendet wird, aber für Vegetarier auch gerne mal mit Pommes und Salat gefüllt wird und sich gut in meiner Fusionsküche macht. Im Nahen Osten hingegen ist mit Pita meist ein Brot mit Hohlraum gemeint, das als Pita-Tasche für Gerichte wie Falafel dient. Es entsteht manchmal Verwirrung, weil „Wrap“ eigentlich nur die Zubereitungsform beschreibt.
Diese einfachen Pfannenbrote kannst du auch etwas dünner ausrollen, dann sind verwendbar wie Tortillas für Burritos, Soft Tacos und Fajitas, wenn du möchtest oder auch anstelle von Lavash-Broten oder Yufka für Shawarma oder Dürum. Ich nehme für mein Rezept gerne Mehl aus Dinkel, aber mit Weizenmehl geht es genauso gut. Möglicherweise musst du bei Weizenmehl etwas mehr Wasser dazugeben, falls der Teig bröckelt, oder etwas mehr Mehl, falls der Teig an der Schüssel klebt.
Womit füllt man die selbstgemachten Pita-Wraps?
Meine Lieblingsfüllungen sind:
- Süßkartoffel, schwarze Bohnen und Räuchertofuhack mit Aprikosen-Senf-Soße,
- Süßkartoffeln mit Auberginen-Rührei, Rucola und Sour Cream
Die Pita-Wraps schmecken natürlich frisch besonders gut, aber sie lassen sich auch gut mehrere Tage luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und einfach kurz in der trockenen Pfanne erwärmen. Nicht zu lange erwärmen, dadurch können sie austrocknen und brüchig werden. Einfrieren kannst du sie natürlich auch, so hast du immer einen schnellen Snack zur Hand. Denn diese Pfannenbrote eignen sich natürlich ausgezeichnet zur Resteverwertung.



SELBSTGEMACHTE DINKELWRAPS
Equipment-Empfehlungen
Zutaten
- 1/2 Würfel frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
- 1 TL Zucker
- 400 ml warmes Wasser ca. 30 Grad
- 700 g Dinkelmehl 630
- 60 ml Olivenöl
- 2 TL Salz
Anleitung
- Hefe und Zucker in dem warmen Wasser auflösen und etwa 5 Minuten stehenlassen. Das Wasser sollte nicht mehr als 40 Grad heiß sein, da das die Hefe tötet.
- Dann mit Mehl, Olivenöl und Salz ca. 10 Minuten lang kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Nach etwa fünf Minuten in der Knetmaschine mal schauen, was der Teig macht. Eventuell noch einen Esslöffel Wasser dazugeben, falls der Teig noch bröckelt oder einen Esslöffel Mehl dazugeben, falls der Teig zu sehr an der Schüssel klebt.
- Etwas Olivenöl in einer großen Schüssel und auf den Händen verteilen, dann den Teig in die Schüssel geben. Mit einem Küchentuch abgedeckt mindestens eine Stunde gehen lassen, an einem warmen Ort, aber nicht wärmer als 40 Grad. Der Teig sollte sich in der Zeit verdoppeln. Sonst noch etwas warten.
- Dann den Teig noch einmal auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und in 10 Stücke teilen, zu Bällchen rollen und diese noch einmal 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen
- Jetzt nacheinander zu etwa 25 cm großen Kreisen ausrollen und in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl von beiden Seiten etwa 30 Sekunden anbraten. Am Anfang muss die Pfanne einmal richtig heiß sein, dann kannst du sie ruhig etwas unterstellen.
Kann ich auch Weizenmehl nehmen?
Ja, aber dann nimm erstmal etwas weniger Wasser.
Kann ich auch Vollkornmehl nehmen?
Du kannst das Dinkelmehl 630 mit bis zu 30% Vollkornmehl mischen. Mehr würde ich nicht nehmen, dann können die Pitas brüchig werden.
Kann ich den Teig über Nacht gehen lassen?
Das empfehle ich normalerweise, um Gluten und FODMAPS abzubauen, aber für die Wraps ist das nicht so gut. Sie verlieren dadurch an Elastizität. Wenn sie gut halten sollen, brauchen sie das Gluten.
Was mache ich, wenn der Teig nicht aufgeht?
Dieser WikiHow-Artikel hilft dir bestimmt weiter.


hallo Nina,
vielen dank für deine tolle Seite und für die super tollen Rezepte!
Hast du diesen Teig als Waffelnteig schon mal ausprobiert? meinst du es könnte klappen? ich suche nach einem leckeren, veganen, zuckerfreien Rezept für gesunde Waffeln (haha, ich weiß, dass es fast unmöglich ist).
Liebe Grüße
Lisa
Hallo Lisa,
vielen Dank! Leider mache ich nie Waffeln und kann da gar nicht helfen. Ich denke, man könnte den Teig im Waffeleisen zubereiten, er braucht ja nur Hitze, aber ob das dann nach Waffeln schmeckt …? Lass mich gerne wissen, falls du es ausprobierst und für gut befindest 🙂 Liebe Grüße Nina