SELBER LECKER INDISCH KOCHEN MIT VEGAN RICHA

BILD VON PALAK TOFU VON VEGAN RICHA

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Vor 20 Jahren habe ich mal einer Freundin zum Geburtstag geschenkt, dass ich sie zu einem Abend nach ihrer Wahl einlade. Sie wollte ins Schwimmbad und dann in das indische Restaurant dort um die Ecke. Ich hatte noch nie indisch gegessen und der Abend wurde für mich zur Offenbarung! So lecker! Es gab Bhatura (frittiertes Fladenbrot), Saag Aloo (Spinat mit Kartoffeln) und Malai Kofta (Lotuswurzelbällchen in Sahnesoße), dazu Mango Lassi und zum Nachtisch Yogi Tee. Wo ist das alles mein ganzes Leben gewesen, dachte ich. Letztenendes habe eigentlich ICH ein Geschenk bekommen!

Als ich dann 10 Jahre später beschloss, keine Milchprodukte mehr zu konsumieren, wurde indisches Essen etwas schwierig. Überall Ghee drin, Sahne, Milch, Joghurt. Einige indische Restaurants bieten auch veganes Essen an, aber vor allem habe ich inzwischen gelernt, mir selbst welches zu kochen.

Der Blog „Vegan Richa“ und das Kochbuch "Vegane Indische Küche" (Affiliate Link) der in den USA lebenden Inderin Richa Hingle waren eine Riesenhilfe. Bis ich dieses Buch las, das eine Einführung in die indische Küche und ihre Zutaten gibt, und vegane Rezepte für die Klassiker liefert, schmeckte mein indisches Essen immer irgendwie deutsch. Was machen die Inder anders, dachte ich immer. In Richas Kochbuch fand ich guten Rat. Gemahlene Gewürze verlieren schnell an Aroma, sagt sie, es sei besser, sie ganz zu kaufen und immer nur eine Menge zu mahlen, die man bald aufbraucht. Ich warf mein steinaltes Garam Masala Pulver weg und kaufte eine Packung Garam Masala aus ganzen Gewürzen (affiliate link), die ich jetzt frisch mit meiner feinen Gewürzmühle von Microplane (affiliate link) direkt ins Essen mahle. Ein Unterschied wie Tag und Nacht, finde ich. Allerdings ist das etwas mühsam und ich spiele mit dem Gedanken, eine elektrische Gewürzmühle zu kaufen. Ich werde berichten.

Genau wie Richa bin ich ja ein großer Fan der Fusionsküche, aber man muss die Regeln natürlich kennen, um sie gekonnt zu brechen: also arbeite ich mich im Moment noch durch die Klassiker, Naan, Dal Makhani, Samosas usw. Ein bisschen eingeschlichen hat sich die indische Küche aber schon in meinen Rezepten: Ajowan macht sich auch in meinem Süßkartoffel-Focaccia ausgezeichnet.

Bild von Tofupresse

Eines meiner Lieblingsgerichte war schon immer Palak Paneer, das ist ein Spinatcurry mit indischem Rahmkäse. Dieses wird hier zu Palak Tofu Paneer. Meiner Meinung nach ist eine Tofupresse für dieses Rezept unerlässlich, um die richtige Konsistenz zu bekommen. Der Tofu wird viel fester und auch schmackhafter, weil er die Aromen besser aufnehmen kann.

Bild von TofupresseDa ich recht viel mit Tofu arbeite und er gepresst einfach besser schmeckt, habe ich mir diese Tofupresse von Tofuture (Affiliate Link) gegönnt. Sie ist ganz einfach zu benutzen: Tofu rein, Deckel zu, Gummis vorsichtig befestigen und für einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Wenn ich Palak Tofu Paneer kochen will, dann kommt der Tofu mindestens zwei Stunden vorher in die Tofupresse. Die Cashew-Nüsse für das Curry weiche ich bei der Gelegenheit auch schon mal ein. 

Bild von Aloo Paratha

Besonders lecker finde ich dazu Paratha, das ist gefülltes Brot, zum Beispiel mit Kartoffeln und dazu schmeckt das Tamarinden Chutney aus diesem Rezept ausgezeichnet. Spinat Paratha ist auch sehr lecker (siehe Foto unten) Das sind großartige Beilagen für so ziemlich alle indischen Gerichte. Am besten schmecken sie warm.

Bild von Spinat ParathasNormalerweise übersetze ich die Rezepte in dieser Rubrik ins deutsche, aber da ja eine deutsche Fassung des Kochbuchs existiert und der Blog eine Auswahlfunktion zwischen metrischem und US-System für viele Gerichte Video-Tutorials zur Verfügung stellt, lasse ich das diesmal.  

Ich habe mir hier übrigens zum ersten Mal ein Kochbuch für den Kindle gekauft und das hat mich nicht so überzeugt. So sehr ich meinen Kindle liebe, ich will in ein Kochbuch Post-its mit Notizen kleben. Ich will auch nicht dauernd mit klebrigen Essensflossen den Kindle anfassen. Ein Kochbuch dagegen kann ruhig lädiert aussehen, finde ich. Also wird mein nächstes Kochbuch wohl wieder ein physisches. Oder was sind eure Erfahrungen? Erzählt mir gerne davon in den Kommentaren! 

 

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